Neuigkeiten zur Schilddrüse
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In der Pubertät den TSH-Wert richtig interpretieren

Eine normale Schilddrüsenfunktion ist für die geistige und motorische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unerlässlich. Gerade in diesen Altersgruppen sind unnötige Behandlungen zu vermeiden. Bei einer manifesten Schilddrüsenerkrankung, das heißt mit erkennbarer Symptomatik, ist eine Behandlung allerdings notwendig. Behandlungsdürftige Schilddrüsenfunktionsstörungen kommen jedoch in der Kinderheilkunde selten vor. Gleichwohl: Aus Sorge um das Wohl des Patienten und dem Wissen um die negativen Auswirkungen einer ausgeprägten Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beginnen Ärzte oft früh mit einer Behandlung. Sind leicht erhöhte TSH-Werte (Thyreoidea stimulierendes Hormon) aber schon ein Behandlungsgrund?  Weiter...

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Heiserkeit nach einer Schilddrüsenoperation

Eine Operation der Schilddrüse wird aus unterschiedlichen Gründen vorgenommen. Wenn es beispielsweise aufgrund einer vergrößerten Schilddrüse zu akuten Atem- oder Schluckbeschwerden kommt, eine medikamentöse Behandlung nicht anschlägt oder bösartige Schilddrüsenknoten vorliegen, wird das Schmetterlingsorgan in der Regel teilweise oder vollständig entfernt. Dieser Eingriff birgt allerdings zwei mögliche „operationstypische“ Komplikationen: die Stimmveränderung und die Nebenschilddrüsenschwäche. Im Folgenden geht es um die Heiserkeit beziehungsweise die fehlende Durchsetzungskraft der Stimme nach einer Schilddrüsenoperation.  Weiter...

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Weniger Angst vor Schilddrüsenknoten!

In Deutschland weist etwa jeder vierte Erwachsene Knoten in der Schilddrüse auf (1). Viele Patienten beunruhigt die Diagnose eines oder mehrerer Knoten. In diesem Fall besteht oft der Wunsch, das Schmetterlingsorgan teilweise oder komplett entfernen zu lassen. Jedoch sind die Knoten in der Schilddrüse nur selten bösartig. Viele Schilddrüsenknoten können durch eine medikamentöse Behandlung therapiert werden, was eine Operation überflüssig macht. Es gilt die Veränderungen in der Schilddrüse frühzeitig zu erkennen, zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Schilddrüse durch eine Tastuntersuchung sinnvoll. Bei Auffälligkeiten sollte der Arzt dann eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und eine Kontrolle der Blutwerte vornehmen.  Weiter...

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MIBI-Szintigraphie bei Schilddrüsenknoten

Tc-99m-MIBI ist ein Radiopharmakon, ein Arzneimittel, das bei der MIBI-Szintigraphie verwendet wird. Die Szintigraphie dient als Nachweisverfahren von Erkrankungen in der Nuklearmedizin. Tc-99m-MIBI ist ein chemischer Komplex aus Technetium-99m und Methoxy-isobutyl-isonitril-Liganden (5). Es reichert sich in den Mitochondrien (Kraftwerke der menschlichen Zellen) in Abhängigkeit vom Energieverbrauch des Gewebes an. Ursprünglich wurde die Tc-99m-MIBI-Szintigraphie für die Untersuchung des Herzens entwickelt. Allerdings reichert es sich auch in gutartigen sowie bösartigen Tumoren an. Daher wird es mittlerweile ebenfalls zur Tumordiagnostik genutzt. Die MIBI-Szintigraphie dient so unter anderem zur Diagnostik von gutartigen Nebenschilddrüsentumoren und bösartigem Brustkrebs. Zudem hat sich dieses Verfahren bei der Abklärung von Schilddrüsenknoten bewährt und wird bei der Untersuchung kalter Knoten eingesetzt. Mit der MIBI-Szintigraphie können Ärzte relativ gut vorhersagen, ob ein kalter Knoten gut- oder bösartig ist.  Weiter...

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