Schilddrüsenüberfunktion

Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird der Körper mit zu vielen Schilddrüsenhormonen „überschwemmt“, die alle Organsysteme übermäßig ankurbeln. Dadurch läuft der gesamte Stoffwechsel auf „Hochtouren“: Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sind vor allem verstärktes Schwitzen, Wärmeunverträglichkeit, warme Haut, Herzklopfen, schneller und manchmal unregelmäßiger Puls, mäßiger Bluthochdruck, Nervosität, Unruhe, Rastlosigkeit, innere Anspannung, Zittrigkeit, Gewichtsverlust trotz guten Appetits, häufige und manchmal durchfällige Stuhlentleerungen, Durst, körperliche Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Regelstörungen und Potenzprobleme. Da vor allem Herz und Kreislauf von einer Schilddrüsenüberfunktion betroffen sind, können langfristig Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern auftreten, durch die ständige Überlastung kann es zu einer Herzschwäche kommen. Eine Schilddrüsenüberfunktion wird am häufigsten durch „heiße“ Knoten oder eine Basedow´sche Erkrankung ausgelöst. Während die Basedow-Erkrankung meist in jüngeren Jahren zum ersten Mal auftritt, sind unentdeckte heiße Knoten bei Menschen über 45 Jahre häufig. Da in diesem Alter auch erste Herzprobleme auftreten können, wird hier oft nicht an eine Schilddrüsenüberfunktion als Ursache gedacht.


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